• 08. Februar 2012
    Kissingen
    Vortragsabend
    "Das afghanische Friedens- und Reintegrationsprogramm"
  • 19. Januar 2012
    Ingolstadt
    Exkursion
    "Euro-Hawk in Manching"
  • 08. Februar 2012
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    Ingolstadt
    Exkursion
    "Euro-Hawk in Manching"

Willkommen im Landesbereich VI

Hans-Rüdiger Roeske

Dipl.-Ing. (FH)

Oberst a.D.

 

Herzlich Willkommen!

Als Landesvorsitzender des Landesbereichs VI der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. heiße ich Sie auf unserer Homepage herzlich willkommen und bedanke mich für Ihr Interesse an sicherheitspolitischen Themen und Fragen unserer Zeit , das Sie mit dem Aufruf unseres Internetauftritts bekunden.

Nicht nur die optische Gestaltung, sondern vor allem inhaltlich soll Sie unser Angebot an Vortragsreihen, Podiumsdiskussionen und Informationsreisen überzeugen. Es soll Sie anregen, Kontakt mit der Sektion in Ihrer Nachbarschaft aufzunehmen. Die Anschrift finden Sie auf den Seiten der Sektionen. Ich hoffe, dass wir Sie auf den folgenden Seiten über unser Programm ausreichend informieren.

Rückblick
Man schreibt das Jahr 1952. Die Demokratie ist jung, der Ost-West-Konflikt überschattet die Weltpolitik, die Verhandlungen zu einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft sind im vollem Gange.

Eine Anzahl von Persönlichkeiten in München möchte sich politisch für Frieden, Freiheit und einen Verteidigungsbeitrag Deutschlands positionieren. Dieser Personenkreis gründet die damalige Gesellschaft für Wehrkunde (GfW).

Von München ausgehend kommt es zu zahlreichen Sektionsgründungen verteilt über den Gesamtbereich des Freistaates Bayern. Die Existenz der Sektionen war früher und ist bis heute immer ein Spiegelbild der Entwicklung der Bundeswehr, insbesondere ihrer Standorte. Viele dieser Sektionen der ersten Stunde verlieren nach Aufstellung der Bundeswehr im Jahr 1956 ihren Leiter - z. B. werden reaktivierte Offiziere zu neu aufgestellten Einheiten und Verbänden versetzt und stehen für die Verbandsarbeit nicht mehr zur Verfügung.

Auch Sektionen in späteren Bundeswehrstandorten (z. B. Amberg, Bad Reichenhall, Landshut, Neuburg/Donau) müssen aufgelöst werden oder verlieren ihre Mitglieder an nahe gelegene Sektionen.
Zwischenzeitlich, nach der Wiedervereinigung Deutschlands, wurde die Gesellschaft umbenannt in Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, behält aber die Abkürzung GfW bei.

Das offizielle Publikationsorgan der Gesellschaft ist die Zeitschrift "Europäische Sicherheit. Sie ist anerkannter Maßen die führende deutsche Fachzeitschrift auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik und überzeugt mit namhaften national und international anerkannten Autoren, die sich mit den Themen "Sicherheitspolitik, Rüstungstechnik und Rüstungsforschung" befassen.

Gegenwart
In den verschiedenen Sektionen des Landesbereichs Bayern sind ca. 900 Personen als ordentliche Mitglieder der Gesellschaft organisiert. Darüber hinaus gibt es eine noch größere Anzahl von Gästen, die zu den regelmäßigen Besuchern der Veranstaltungen zählen. So wurden z.B. im 1. HJ 2008 insgesamt ca. 16.000 Personen erreicht, die an sicherheitspolitischen Veranstaltungen teilgenommen haben.

Man kann somit von einer zufrieden stellenden Entwicklung in Bayern sprechen; die Sektionen Augsburg und München sind die mitgliederstärksten.

Seit Gründung der GfW war die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, die sich mit politischer Bildung und Sicherheitspolitik befassen, immer von besonderer Bedeutung.

Letztlich geht es auch darum, das Interessenpotential optimal zu nutzen und sich durch Parallel– und Konkurrenzveranstaltungen nicht gegenseitig das Wasser abzugraben sondern Synergieeffekte wirksam werden zu lassen.

In diesem Zusammenhang sind in erster Linie zu nennen:

- Stiftungen der Parteien, in München insbesondere die Hanns-Seidel-Stiftung

  (http://www.hss.de),

- der Außen- und Sicherheitspolitische Arbeitskreis der CSU

  (http://www.csu.de/arbeitskreis/asp

- die Clausewitz Gesellschaft (http://www.clausewitz-gesellschaft.de),

- die Deutsche Atlantische Gesellschaft

  (http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de)

- die örtlichen Reservistenverbände (http://www.rkmuenchensued.de und

   http://www.vdrbw.de)

- die Europäische Bewegung Bayern (http://www.eb-bayern.de)

Zukunft
Der Landesbereich steht ständig vor neuen Herausforderungen.

Durch die Auflösung von Verbänden und Standorten fehlen vielerorts die helfenden Hände und der substanzielle Rückhalt von Vertretern der aktiven Truppenteile, die Möglichkeit der unentgeltlichen Nutzung von Räumlichkeiten und das Gefühl der Verbundenheit mit den noch aktiven Bundeswehrangehörigen. Dazu kommt, dass ähnlich der Gesamtgesellschaft die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter immer älter werden und sich nicht mehr länger engagieren wollen oder können. Jüngere für ein Ehrenamt zu begeistern ist ein kühnes Unterfangen.

Dies wird dazu führen, dass sich die Struktur des Landesbereichs ständig ändern wird. Bestehende Sektionen, die nicht mehr lebens– oder regenerationsfähig sind, müssen stillgelegt oder aufgelöst werden; neue Sektionen (z.B. Bad Reichenhall und Schongau/Altenstadt) wurden in letzter Zeit gegründet, weil geeignete Sektionsleiter gewonnen werden konnten und die Zusammenarbeit mit den vorhandenen Dienststellen, Truppenteilen oder Truppenschulen sichergestellt ist.

Auch für die bestehenden Sektionen, deren Sektionsleiter naturgemäß älter werden und nach Nachfolgern suchen, muss es gelingen, Persönlichkeiten zu finden, die einige Zeit ihrer Arbeitskraft in den Dienst einer guten und interessanten Sache stellen und sich in der GfW engagieren.

Sofern Sie Interesse haben, als Sektionsleiter, Mitglied oder Gast bei uns mitzumachen, sprechen Sie den Landesvorsitzenden oder den nächstgelegenen Sektionsleiter an.

 

 

Hans-Rüdiger Roeske

Dipl.-Ing. (FH)

Oberst a.D.

Landesvorsitzender

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