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Nicht nur die optische
Gestaltung, sondern vor allem inhaltlich soll Sie unser
Angebot an Vortragsreihen, Podiumsdiskussionen und
Informationsreisen überzeugen. Es soll Sie anregen, Kontakt
mit der Sektion in Ihrer Nachbarschaft aufzunehmen. Die
Anschrift finden Sie auf den Seiten der Sektionen. Ich hoffe,
dass wir Sie auf den folgenden Seiten über unser Programm
ausreichend informieren.
Rückblick
Man schreibt das Jahr 1952. Die Demokratie ist jung,
der Ost-West-Konflikt überschattet die Weltpolitik, die
Verhandlungen zu einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft
sind im vollem Gange.
Eine Anzahl von
Persönlichkeiten in München möchte sich politisch für Frieden,
Freiheit und einen Verteidigungsbeitrag Deutschlands
positionieren. Dieser Personenkreis gründet die damalige
Gesellschaft für Wehrkunde (GfW).
Von München ausgehend
kommt es zu zahlreichen Sektionsgründungen verteilt über den
Gesamtbereich des Freistaates Bayern. Die Existenz der
Sektionen war früher und ist bis heute immer ein Spiegelbild
der Entwicklung der Bundeswehr, insbesondere ihrer Standorte.
Viele dieser Sektionen der ersten Stunde verlieren nach
Aufstellung der Bundeswehr im Jahr 1956 ihren Leiter - z. B.
werden reaktivierte Offiziere zu neu aufgestellten Einheiten
und Verbänden versetzt und stehen für die Verbandsarbeit nicht
mehr zur Verfügung.
Auch Sektionen in
späteren Bundeswehrstandorten (z. B. Amberg, Bad Reichenhall,
Landshut, Neuburg/Donau) müssen aufgelöst werden oder
verlieren ihre Mitglieder an nahe gelegene Sektionen.
Zwischenzeitlich, nach der Wiedervereinigung Deutschlands,
wurde die Gesellschaft umbenannt in Gesellschaft für Wehr- und
Sicherheitspolitik, behält aber die Abkürzung GfW
bei.
Das offizielle
Publikationsorgan der Gesellschaft ist die Zeitschrift
"Europäische Sicherheit. Sie ist anerkannter Maßen die
führende deutsche Fachzeitschrift auf dem Gebiet der
Sicherheitspolitik und überzeugt mit namhaften national und
international anerkannten Autoren, die sich mit den Themen
"Sicherheitspolitik, Rüstungstechnik und Rüstungsforschung"
befassen.
Gegenwart
In den verschiedenen Sektionen des Landesbereichs
Bayern sind ca. 900 Personen als ordentliche Mitglieder der
Gesellschaft organisiert. Darüber hinaus gibt es eine noch
größere Anzahl von Gästen, die zu den
regelmäßigen Besuchern der Veranstaltungen zählen. So wurden
z.B. im 1. HJ 2008 insgesamt ca. 16.000 Personen erreicht, die
an sicherheitspolitischen Veranstaltungen teilgenommen haben.
Man kann somit von
einer zufrieden stellenden Entwicklung in Bayern sprechen; die
Sektionen Augsburg und München sind die mitgliederstärksten.
Seit Gründung der GfW
war die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, die sich mit
politischer Bildung und Sicherheitspolitik befassen, immer von
besonderer Bedeutung.
Letztlich geht es auch
darum, das Interessenpotential optimal zu nutzen und sich
durch Parallel– und Konkurrenzveranstaltungen nicht
gegenseitig das Wasser abzugraben sondern Synergieeffekte
wirksam werden zu lassen.
In diesem Zusammenhang
sind in erster Linie zu nennen:
- Stiftungen der
Parteien, in München insbesondere die Hanns-Seidel-Stiftung
(http://www.hss.de),
- der Außen- und
Sicherheitspolitische Arbeitskreis der CSU
(http://www.csu.de/arbeitskreis/asp
- die Clausewitz
Gesellschaft (http://www.clausewitz-gesellschaft.de),
- die Deutsche
Atlantische Gesellschaft
(http://www.deutscheatlantischegesellschaft.de)
-
die örtlichen Reservistenverbände (http://www.rkmuenchensued.de
und
http://www.vdrbw.de)
- die Europäische
Bewegung Bayern (http://www.eb-bayern.de)
Zukunft
Der Landesbereich steht ständig vor neuen
Herausforderungen.
Durch die Auflösung
von Verbänden und Standorten fehlen vielerorts die helfenden
Hände und der substanzielle Rückhalt von Vertretern der
aktiven Truppenteile, die Möglichkeit der unentgeltlichen
Nutzung von Räumlichkeiten und das Gefühl der Verbundenheit
mit den noch aktiven Bundeswehrangehörigen. Dazu kommt, dass
ähnlich der Gesamtgesellschaft die ehrenamtlich tätigen
Mitarbeiter immer älter werden und sich nicht mehr länger
engagieren wollen oder können. Jüngere für ein Ehrenamt zu
begeistern ist ein kühnes Unterfangen.
Dies wird dazu führen,
dass sich die Struktur des Landesbereichs ständig ändern wird.
Bestehende Sektionen, die nicht mehr lebens– oder
regenerationsfähig sind, müssen stillgelegt oder aufgelöst
werden; neue Sektionen (z.B. Bad Reichenhall und
Schongau/Altenstadt) wurden in letzter Zeit gegründet, weil
geeignete Sektionsleiter gewonnen werden konnten und die
Zusammenarbeit mit den vorhandenen Dienststellen,
Truppenteilen oder Truppenschulen sichergestellt ist.
Auch für die
bestehenden Sektionen, deren Sektionsleiter naturgemäß älter
werden und nach Nachfolgern suchen, muss es gelingen,
Persönlichkeiten zu finden, die einige Zeit ihrer Arbeitskraft
in den Dienst einer guten und interessanten Sache stellen und
sich in der GfW engagieren.
Sofern Sie Interesse haben, als Sektionsleiter, Mitglied oder
Gast bei uns mitzumachen, sprechen Sie den Landesvorsitzenden
oder den nächstgelegenen Sektionsleiter an.
Hans-Rüdiger
Roeske
Dipl.-Ing.
(FH)
Oberst a.D.
Landesvorsitzender |